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Grammatik verstehen · B2 bis C1

Nominalisierung und Nominalstil: Vom Verb zum Nomen – und zurück

Weil die Nachfrage gestiegen ist, wurden die Preise erhöht. – Aufgrund der gestiegenen Nachfrage erfolgte eine Preiserhöhung. Zweimal derselbe Inhalt, einmal gesprochen, einmal geschrieben. Die zweite Form heißt Nominalstil, und sie ist die Sprache von Fachtexten, Vorlesungen, Verträgen, Behörden und Zeitungen. Wer sie liest, muss sie zurückbauen können; wer C1 schreibt, muss sie selbst bilden. Beides folgt festen Regeln – hier stehen sie.

Was Nominalisierung ist – und warum es sie gibt

Nominalisierung heißt: Ein Verb oder Adjektiv wird zu einem Nomen, und ein ganzer Nebensatz schrumpft zu einer Nominalphrase mit Präposition. Aus weil er krank war wird wegen seiner Krankheit; aus nachdem sie angekommen war wird nach ihrer Ankunft. Der Text wird dadurch kürzer, dichter und unpersönlicher – deshalb ist er in der Wissenschaft, im Recht und in Fachtexten Standard. Gleichzeitig wird er schwerer zu lesen, weil Handlungen nicht mehr als Verben, sondern als Dinge auftreten.

Verbalstil (Nebensatz)Nominalstil (Präposition + Nomen)
Weil die Firma umzog, …Wegen des Umzugs der Firma …
Obwohl der Preis hoch war, …Trotz des hohen Preises …
Damit die Prüfung bestanden wird, …Zum Bestehen der Prüfung …
Nachdem der Vertrag unterschrieben worden war, …Nach der Unterschrift des Vertrags … / Nach Vertragsunterzeichnung …
Wenn Sie Fragen haben, …Bei Fragen …
Indem man regelmäßig übt, …Durch regelmäßiges Üben …

Schritt 1: Das Nomen bilden

Die meisten Verben haben eine feste Nominalform. Es gibt fünf Wege – welcher gilt, steht im Wörterbuch, aber die Muster sind zuverlässig:

WegRegelBeispieleGenus
-ungder häufigste Weg; vom Verbstamm, oft mit Vorsilbeprüfen → die Prüfung · erhöhen → die Erhöhung · entscheiden → die Entscheidung · vorbereiten → die Vorbereitung · anmelden → die Anmeldungimmer feminin
Substantivierter Infinitivder Infinitiv wird großgeschrieben; immer möglich, wenn kein anderes Nomen existiert; betont den Vorganglernen → das Lernen · essen → das Essen · bestehen → das Bestehen · sich verspäten → das Sich-Verspäten (selten, meist umschrieben)immer neutral
Ohne Endung / mit VokaländerungStamm des Verbs, oft mit Umlaut oder Ablaut; ältere, feste Wörterbeginnen → der Beginn · fallen → der Fall · fliegen → der Flug · ziehen → der Zug · sprechen → die Sprache · ankommen → die Ankunft · abfahren → die Abfahrt · antworten → die Antwort · fragen → die Frage · helfen → die Hilfemeist maskulin; auf -e feminin
-heit, -keit, -igkeitvon Adjektivenkrank → die Krankheit · schnell → die Schnelligkeit · möglich → die Möglichkeit · sicher → die Sicherheit · frei → die Freiheitimmer feminin
-nis, -schaft, -tum, Ge-…-eseltener; feste Wörtererlauben → die Erlaubnis · ergeben → das Ergebnis · wissen → die Wissenschaft · wachsen → das Wachstum · sprechen → das Gespräch · bauen → das Gebäude-nis: neutral oder feminin; -schaft: feminin; -tum: neutral; Ge-: neutral

Existiert für ein Verb ein festes Nomen (die Ankunft), ist es dem substantivierten Infinitiv (das Ankommen) vorzuziehen. Die Wortbildung im Detail – auch für Adjektive und Komposita – steht unter Wortbildung.

Schritt 2: Die Präposition wählen

Jeder Nebensatztyp hat eine oder zwei Präpositionen, die ihn ersetzen. Das ist die Tabelle, die man für die Prüfung auswendig kann:

BedeutungNebensatz mitPräpositionKasusBeispiel
Grundweil, dawegen, aufgrund, infolge, dank (positiv), aus (Gefühl), vor (Körperreaktion), mangels (fehlend)Gen. (aus/vor: Dat.)weil es regnete → wegen des Regens; weil sie Angst hatte → aus Angst; weil Beweise fehlten → mangels Beweisen
Gegengrundobwohl, obgleichtrotz, ungeachtetGen.obwohl es teuer war → trotz des hohen Preises
Zieldamit, um … zuzu / zur / zum, für, zwecksDat. (für: Akk.; zwecks: Gen.)um sich vorzubereiten → zur Vorbereitung; damit die Qualität gesichert wird → zur Qualitätssicherung
Bedingungwenn, fallsbei, im Falle, mit, ohneDat. (im Falle: Gen.; ohne: Akk.)wenn Sie Fragen haben → bei Fragen; wenn es keinen Vertrag gibt → ohne Vertrag; falls es brennt → im Brandfall
Zeit: gleichzeitigwährend, als, wennwährend, beiGen. (bei: Dat.)während er studierte → während seines Studiums; als sie ankam → bei ihrer Ankunft
Zeit: vorhernachdem, sobaldnachDat.nachdem der Kurs beendet war → nach Kursende
Zeit: nachherbevor, ehevorDat.bevor die Prüfung beginnt → vor Prüfungsbeginn
Zeit: seit / bisseit(dem), bisseit, bis zu, bisDat.seit sie umgezogen ist → seit ihrem Umzug; bis der Vertrag abläuft → bis zum Vertragsende
Mittel / Artindem, dadurch dassdurch, mittels, mit, unterAkk. (mittels: Gen.; mit/unter: Dat.)indem man viel liest → durch viel Lesen; indem man Regeln beachtet → unter Beachtung der Regeln
Fehlendes Mittelohne dass, ohne … zuohneAkk.ohne dass er nachfragte → ohne Nachfrage
Ersatz(an)statt dass, statt … zu(an)statt, anstelleGen.statt zu telefonieren → statt eines Anrufs
Folgesodassinfolge (aus Sicht der Folge) · mit der Folge, dassGen.… sodass der Betrieb stillstand → mit der Folge eines Stillstands

Schritt 3: Subjekt und Objekt unterbringen

Das ist der Schritt, an dem die meisten Fehler entstehen. Der Nebensatz hatte ein Subjekt und vielleicht ein Objekt – die Nominalphrase muss beide aufnehmen:

FallRegelBeispiel
Nur Subjekt (intransitives Verb)Subjekt → Genitiv oder Possessivartikelweil der Zug Verspätung hatte → wegen der Verspätung des Zuges · nachdem sie angekommen war → nach ihrer Ankunft
Subjekt + Akkusativobjekt (transitives Verb)Objekt → Genitiv; Subjekt → durch (Handelnder) oder von oder Possessivartikelweil die Firma die Preise erhöhte → wegen der Erhöhung der Preise durch die Firma · nachdem der Chef den Vertrag unterschrieben hatte → nach seiner Unterschrift des Vertrags / nach der Unterschrift des Vertrags durch den Chef
Zwei Genitive vermeidenKein der Erhöhung der Preise der Firma; einen Genitiv durch durch/von oder ein Kompositum ersetzen→ wegen der Preiserhöhung der Firma · → wegen der Erhöhung der Preise durch die Firma
Pronomen als Subjekt→ Possessivartikelobwohl wir müde waren → trotz unserer Müdigkeit · weil ich krank war → wegen meiner Krankheit
PräpositionalobjektPräposition bleibt beim Nomen erhaltenweil er auf die Antwort wartete → wegen seines Wartens auf die Antwort · indem man an Kursen teilnimmt → durch die Teilnahme an Kursen
Adverb → AdjektivAdverbien werden zu attributiven Adjektiven mit Endungweil die Nachfrage stark stieg → wegen des starken Anstiegs der Nachfrage · indem man regelmäßig übt → durch regelmäßiges Üben
Negationnicht → Nicht- als Vorsilbe, fehlend, mangels, ohneweil er nicht erschien → wegen seines Nichterscheinens · weil das Geld fehlte → mangels Geld / wegen fehlenden Geldes · ohne dass sie fragte → ohne ihre Frage
Modalverbmeist wegfallen lassen; sonst Möglichkeit, Notwendigkeit, Pflicht, Erlaubnisweil er nicht kommen konnte → wegen seiner Verhinderung · damit man teilnehmen darf → zur Teilnahmeberechtigung

Der Rückweg: Nominalstil lesen und auflösen

Beim Lesen von Fachtexten, Behördenbriefen und Vorlesungsfolien ist der umgekehrte Weg wichtiger: die Nominalphrase wieder in einen Satz verwandeln, den man versteht. Vier Fragen in dieser Reihenfolge:

1

Welche Präposition?

Sie verrät die Bedeutung: trotz → obwohl, wegen/aufgrund → weil, zur → um … zu, bei → wenn/als, nach → nachdem, durch → indem.

2

Welches Verb steckt im Nomen?

Erhöhung → erhöhen, Ankunft → ankommen, Nichtbeachtung → nicht beachten, Teilnahme → teilnehmen.

3

Wer handelt, was wird gehandelt?

Genitiv oder Possessivartikel → Subjekt oder Objekt; durch/von → Subjekt; Präpositionalobjekt bleibt.

4

Satz bauen

Bei Nichtbeachtung der Frist durch den Antragsteller erfolgt eine Ablehnung. → Wenn der Antragsteller die Frist nicht beachtet, wird der Antrag abgelehnt.

Nominalstil erkennen: die typischen Begleiter

Nominalstil kommt selten allein – er zieht weitere Merkmale nach sich, die man mitlernen sollte, weil sie in denselben Texten stehen:

  • Funktionsverben: Das Verb des Satzes ist inhaltlich leer, das Nomen trägt die Bedeutung – eine Erhöhung vornehmen, zur Anwendung kommen, in Kraft treten, Berücksichtigung finden. Die Liste: Nomen-Verb-Verbindungen.
  • Passiv und Passiversatz: Die Frist ist einzuhalten. Der Antrag wurde abgelehnt. – kein Handelnder im Satz. Siehe Passiv.
  • Erweiterte Attribute: Statt Relativsätzen stehen Partizipien vor dem Nomen – die vom Antragsteller nicht eingehaltene Frist. Siehe Partizipien als Adjektive.
  • Genitivketten und Komposita: die Verlängerung der Frist zur Vorlage der Unterlagen → die Fristverlängerung zur Unterlagenvorlage.
  • Genitivpräpositionen: aufgrund, infolge, mangels, mittels, zwecks, hinsichtlich, bezüglich, seitens, anlässlich, ungeachtet. Siehe Genitiv.

Wann Nominalstil richtig ist – und wann nicht

Nominalstil ist kein Ziel an sich. Er ist angemessen, wo Kürze, Präzision und Distanz gefragt sind: in Überschriften, Zusammenfassungen, Definitionen, Verträgen, Protokollen, Abstracts und wissenschaftlichen Texten. Er ist unangemessen, wo man gelesen und verstanden werden will: in E-Mails an Kollegen, in Präsentationen, in Gesprächen. Auch in der C1-Prüfung gilt: Ein Text, der nur aus Nominalphrasen besteht, ist nicht besser als einer mit Nebensätzen – bewertet wird die Angemessenheit und die Bandbreite, also das Wechseln zwischen beiden Stilen. Eine gute Faustregel für Stellungnahmen: Nominalstil in Einleitung, Gliederung und Fazit, Verbalstil in der Argumentation.

Wo Nominalisierung geprüft wird

  • DSH: Im Prüfungsteil „Wissenschaftssprachliche Strukturen“ ist die Umformung Nominal ↔ Verbal die zentrale Aufgabe – in beide Richtungen, zusammen mit Passiv und Partizipialattributen.
  • TestDaF: Keine eigene Grammatikaufgabe, aber die Lesetexte sind im Nominalstil geschrieben, und im Schreiben wird nominale Verknüpfung als Merkmal der Niveaustufe TDN 4/5 gewertet.
  • telc C1 und Goethe C1: Sprachbausteine und Umformungsaufgaben mit Konnektoren und Präpositionen; im Schreiben zählt Nominalstil zur „Bandbreite der Strukturen“.
  • Studium: Hausarbeiten, Abstracts und Protokolle werden im Nominalstil erwartet – und Vorlesungen im Nominalstil gehalten. Wer ihn nicht auflösen kann, versteht die Folie nicht.
  • Beruf: Berichte, Verträge, Protokolle, Angebote: nach Auftragserteilung, bei Nichteinhaltung der Zahlungsfrist, zur Klärung offener Punkte.

Was auf welcher Stufe verlangt wird

StufeErwartung
B1Feste nominale Wendungen verstehen und benutzen: bei Fragen, nach der Arbeit, vor dem Essen, wegen des Wetters, zur Anmeldung, ohne Termin; die häufigsten Nomen auf -ung
B2Nebensatz → Nominalphrase für Grund, Gegengrund, Ziel, Zeit und Bedingung; Subjekt als Genitiv oder Possessivartikel; Nominalstil in Zeitungstexten und Briefen sicher lesen; erste Verwendung in der Stellungnahme
C1Umbau in beide Richtungen mit transitiven Verben (durch, von), Negation und Modalverb; Funktionsverbgefüge; Genitivketten vermeiden; Nominalstil gezielt für Zusammenfassungen und Fazit einsetzen und im Argumentationsteil wieder auflösen
C2Stilistische Feinsteuerung: Nominalstil als bewusstes Register in Fachtexten, Gutachten und Wissenschaft; Auflösung überkomplexer Phrasen beim Redigieren

Typische Fehler – und was dagegen hilft

FehlerRichtigWarum
Wegen er krank war …Wegen seiner Krankheit … / Weil er krank war …Präposition + Nomen, Konjunktion + Satz – nie gemischt
Trotz die hohen Kosten …Trotz der hohen Kosten …trotz + Genitiv
Nach die Prüfung bestehen …Nach dem Bestehen der Prüfung … / Nach bestandener Prüfung …Verb muss Nomen werden; Objekt → Genitiv
wegen der Erhöhung der Preise der Firmawegen der Preiserhöhung der Firma / wegen der Erhöhung der Preise durch die Firmazwei Genitive nacheinander vermeiden
durch regelmäßig Übendurch regelmäßiges ÜbenAdverb → Adjektiv mit Endung
zur Vorbereitenzur Vorbereitung / zum Vorbereitenzur nur vor femininen Nomen (-ung), zum vor neutralem Infinitiv
die Ankommung, die Beginnungdie Ankunft, der Beginnfeste Nomen existieren – -ung ist nicht universell
Nur Nominalstil im ganzen AufsatzWechsel zwischen nominal und verbalBewertet wird Angemessenheit, nicht Dichte

So üben wir das im Unterricht

Nominalisierung lernt man an echten Texten. Im C1-Kurs und in der DSH-/TestDaF-Vorbereitung arbeiten wir in beide Richtungen: Wir nehmen einen Zeitungs- oder Fachtext und bauen die Nominalphrasen in Sätze zurück, bis der Inhalt klar ist; dann nehmen wir Ihre eigene Stellungnahme und verdichten Einleitung und Fazit nominal. Die Präpositionstabelle wird dabei zur Routine, weil sie an jedem Satz gebraucht wird. Wer Deutsch für das Studium braucht, bringt Vorlesungsfolien und Seminartexte mit – das ist das Material, an dem sich zeigt, ob der Nominalstil sitzt. Für den Beruf arbeiten wir mit Verträgen, Protokollen und Angeboten aus Ihrem Umfeld.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Nominalstil und Verbalstil?

Im Verbalstil tragen Verben die Handlung, und Zusammenhänge werden durch Nebensätze ausgedrückt: Weil die Nachfrage gestiegen ist, hat die Firma die Preise erhöht. Im Nominalstil werden die Verben zu Nomen und die Nebensätze zu Präpositionalphrasen: Aufgrund der gestiegenen Nachfrage erfolgte eine Preiserhöhung durch die Firma.

Der Nominalstil ist kürzer, dichter und unpersönlicher – typisch für Wissenschaft, Recht, Verwaltung und Fachtexte. Der Verbalstil ist leichter verständlich und im Gespräch und in persönlichen Texten die natürliche Form.

Wie forme ich einen Nebensatz in eine Nominalphrase um?

In drei Schritten. Erstens: die Präposition wählen, die zum Konnektor passt – weil → wegen/aufgrund, obwohl → trotz, damit/um zu → zur/zum, nachdem → nach, bevor → vor, während → während, wenn → bei, indem → durch. Zweitens: das Verb in ein Nomen verwandeln – meist mit -ung (erhöhen → Erhöhung), sonst der substantivierte Infinitiv (das Üben) oder ein festes Nomen (ankommen → Ankunft).

Drittens: Subjekt und Objekt unterbringen – das Objekt als Genitiv, das Subjekt als Genitiv, Possessivartikel oder mit durch/von; Adverbien werden zu Adjektiven mit Endung.

Ist Nominalstil gutes Deutsch?

Er ist angemessenes Deutsch – an der richtigen Stelle. In Überschriften, Abstracts, Definitionen, Protokollen, Verträgen und wissenschaftlichen Texten ist er Standard und wird erwartet. In E-Mails, Präsentationen und Gesprächen wirkt er schwerfällig und distanziert; Schreibratgeber empfehlen dort ausdrücklich den Verbalstil.

In Prüfungen wird nicht die Menge an Nominalisierungen bewertet, sondern die Fähigkeit, zwischen beiden Stilen zu wechseln. Ein Aufsatz, der ausschließlich nominal geschrieben ist, gilt als unnatürlich – ein Aufsatz, der es an keiner Stelle kann, als B2.

Woher weiß ich, welche Nominalform ein Verb hat?

Aus dem Wörterbuch – und aus drei Faustregeln. Verben mit Vorsilbe und die meisten neueren Verben bilden -ung (anmelden → Anmeldung, verbessern → Verbesserung). Alte, häufige Grundverben haben feste Nomen ohne Endung, oft mit Vokaländerung (beginnen → Beginn, fliegen → Flug, ankommen → Ankunft, sprechen → Sprache).

Wenn beides nicht existiert oder Sie unsicher sind, ist der substantivierte Infinitiv immer korrekt: das Lernen, das Warten, das Bestehen. Er klingt nur etwas schwerer als ein festes Nomen und sollte deshalb die zweite Wahl sein. Mehr dazu: Wortbildung.

Kommt Nominalisierung in der DSH-Prüfung vor?

Ja, zentral. Der DSH-Teil „Wissenschaftssprachliche Strukturen“ besteht überwiegend aus Umformungsaufgaben: Nominalphrasen in Nebensätze auflösen und umgekehrt, Passiv in Aktiv, Partizipialattribute in Relativsätze. Die Aufgaben beziehen sich auf den Lesetext, sodass zusätzlich das Verständnis geprüft wird.

Wer die Präpositionstabelle und den Umgang mit Subjekt und Objekt beherrscht, hat diesen Teil weitgehend im Griff. Auch für TestDaF ist Nominalstil relevant – nicht als Aufgabe, aber als Sprache der Lesetexte und als Bewertungsmerkmal im Schreiben. Die Vorbereitung: TestDaF & DSH.

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